Parasolia Kreismelke
Disko-King Guetta

Traditionell kommen zum Ende eines Jahres ein Unzahl an Auswertungen und Ranglisten der gerade verblichenen zwölf Monate zur Veröffentlichung. Und manchmal sauert es noch länger. Wohlwollend darf man vermuten, dass über ein Jahr nach dem Ende der zwölf Monate von 2010 besonders penibel geprüft wurde, wer wo wie oft gespielt wurde. In Deutschland ist dafür die GEMA verantwortlich, im Klartext die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Das Pendant zur Österreichischen AKM kümmert sich damit auch darum, dass Komponisten, Textdichter und Verleger zu ihren Tantiemen kommen. Nun hat man die Abrechnung für 2010 veröffentlicht, die auswerten wer in den Sparten Diskothek, Phono VR, Music on Demand, E-Musik, U-Musik und Rundfunk am meisten zu Gehör gebracht wurde.

guetta

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Bestätigend klar kam bei den Diskotheken die Dominanz von David Guetta heraus. Der französische DJ und Produzent – wobei er selbst keinen Unterschied darin sieht – schaffte es mit nicht weniger als drei seiner Hits in die Top Ten der Jahreswertung.

Hier die Siegerliste:

1. “Memories” – David Guetta

2. “Come 2 Me” – Sean Puffy „Puff Daddy“ Combs & Nicole Scherzinger

3. “Put Your Hands Up For Detroit” – Fedde J. Le Grand

4. “I Gotta Feeling” – David Guetta & Black Eyed Peas

5. “Sexy Bitch” – David Guetta & Akon

6. “Alors On Danse” – Stromae

7. “Tu Vuo’ Fa L’Americano” – Yolanda Be Cool & DCUP

8. “Disco Pogo” – Die Atzen, Frauenarzt & Manny Marc

9. “Run It” – Chris Brown

10. “Tik Tok” – Kesha

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Parasolia Kreismelke
Zahlen zu “Popstars”

Das Finale von „Popstars – Mission Österreich“ brachte mit Florian Schindler, Patrick Freystätter und Chris Aguilar als Gruppe Kilmokit ihre bejubelten Sieger. Sofort wird mit der ersten Single „So hell wie die Sonne“ samt Album „Atemlos“ nachgelegt.

Die per Telefon-Voting geschlagene Mädchen-Formation BFF darf ebenso mit dem Lied „Outta my Head“ und Longplayer „Heartcore“ ihr Glück versuchen.
Mal abgesehen davon, dass man nicht unbedingt immer das Gefühl hatte, außergewöhnliche Talente zu sehen. Was wird nun aus den jungen Künstlern? Immerhin hat es seit den Zeiten der Girlie-Formation von C-Bra als österreichische Version der Spice Girls keine gecastete Formation länger im Geschäft geschafft.

Und wie fair werden die Stars über Nacht später von der Unterhaltungs-Industrie behandelt? Und auf Industrie liegt da noch immer die Betonung. Deswegen auch der Duktus Pop-Geschäft. Was einem besonders klar wird, wenn man die Konditionen für die möglichen Stars kennt. Immerhin sickerten Details eines solchen Vertrages für „Popstars“ durch. Und da eröffnet sich wenig erfreuliche Realität für die Kandidaten. Denn das TV-Format, das schon durchaus erfolgreiche Acts wie No Angels, BroSis oder Monrose hervorbrachte, hält seine Sieger an der ganz kurzen Leine. Unter der Flagge “Popstars- Mission Österreich” gab es im großen Finale ein Labelvertrag im Wert von 100.000 Euro. Klingt nun mal wirklich fein und verlockend nach Reichtum, Wohnung, Auto und Partys. Doch die Wahrheit des Vertrages sagt es ein wenig anders und natürlich als rechtliches Dokument deutlicher. Ansich gibt es kein Geld für die Teilnahme an der Show, man tritt alle TV-Rechte automatisch ab. Nur an etwaigen Live-Auftritten und dem Merchandising lässt sich etwas verdienen. Da eine Band gesucht wird, wird natürlich auch die Auszahlung aufgeteilt. So auch die eigentliche Siegerprämie, die mit 50.000 Euro die Hälfte des Wertes des angepriesenen Gewinnes ist und als Karriere-Startgeld bezeichnet wurde. Wird ja auch nur im Wert von 100.000 Euro gesagt. Gewinnen also drei Kandidaten, bekommt jeder nur mehr 16.666,66 Euro von denen diverse Fixkosten bezahlt sein wollen. Dafür ist man bis mindestens 31. März 2012 komplett exklusiv und rechtelos an die Produzenten gebunden und verdient nur gemeinschaftliche sieben Prozent am Reinerlös der Plattenverkäufe. Das ist schon ein wenig wenig, wenn man sich das mal überlegt. Bleibt nur die Hoffnung auf eine Top-Karriere.

  
Klaus Totzler
Blue Bird-Rückblick

Das war das Blue Bird Festival 2011!

Es waren drei Tage voll wunderbarer Musik, fantastischer neuer Entdeckungen und großer Momente. Das 7. Blue Bird Festival hat alle unsere Erwartungen übertroffen; erschöpft, aber glücklich lassen wir den blauen Vogel weiterziehen.

Rund 1400 Menschen haben sich im Porgy & Bess über die drei Tage des Blue Bird Festivals eingefunden. Viele waren speziell wegen Flotation Toy Warning gekommen, deren Blue Bird-Debüt im Jahr 2005 allen damals Anwesenden als Sternstunde in Erinnerung geblieben ist; wohl haben auch Erland & the Carnival einige Besucher angezogen, ebenso wie Tunng oder Mika Vember, die auf Heimvorteil bei ihren zahlreichen Fans bauen konnte. Aber mehr noch waren gekommen, weil eben das Blue Bird stattfindet – und am Blue Bird haben schon viele ihre neue Lieblingsband gefunden.

Heuer hat sich etwa ein Gutteil des Publikums in die vier Isländerinnen von Pascal Pinon verliebt, die am Eröffnungstag, dem Donnerstag, mit lieblichen Gesangsharmonien und verschrobenen Texten eine entrückt-verzauberte Stimmung aufkommen ließen; und wer am Samstag die raue, intensive Stimme des Israeli Asaf Avidan krächzen, flehen, flüstern und schreien hörte, dem blieb der Mund offen und das Herz fast stehen vor Ergriffenheit. Der Kanadier Rae Spoon begeisterte mit seinem tanzbaren Elektrofolk und einer auf einem Workshop entstandenen Nummer namens „Bruce“ – und ein anderer Bruce, Springsteen nämlich, wurde von den diesmal als südafrikanisch-deutsch-österreichisches Quartett auftretenden Dear Reader gecovert.

A propos Cover: „Ich spiele euch jetzt ein altes englisches Volkslied“ kündigte Chris Eckman von L/O/N/G an (deren Live-Premiere am Blue Bird stattfand), um daraufhin eine langsame, eindringliche Version von „Anarchy in the UK“ anzustimmen. Das Publikum – zumindest ansatzweise – zum Tanzen gebracht hat dann die allerletzte Band des Blue Bird Festivals 2011: Tunng aus England traten mit gleich zwei Schlagzeugen (und einer Weihnachtsmannmütze) auf, bei „Bullets“ war der Saal dann endgültig am Kochen.

Soweit nur einige Highlights des heurigen Blue Bird Festivals. Weitere waren Carla Bozulich´s Evangelista, Budam, Rykarda Parasol, Wendy McNeill, Norman Palm und Woodpigeon! Wir freuen uns über ein erfolgreiches und äußerst erfreuliches Festival!

Das Team der Vienna Songwriting Association bedankt sich beim wunderbaren Publikum, das bei rund 5 Stunden Livemusik pro Abend stets aufmerksam und bereit war, sich auf noch unbekannte MusikerInnen genauso einzulassen wie auf die bekannteren Acts; bei den KünstlerInnen, die fantastische Sets gespielt und das Blue Bird Festival mit ihrer Präsenz zu etwas besonderem gemacht haben; bei der wunderbaren Location, dem Porgy & Bess; und bei den musikaffinen Partnern und Sponsoren, die das Festival mitermöglicht haben.

  
Klaus Totzler
Blue Bird Festival 2011

Von Donnerstag 24. bis Samstag 26. November 2011 treffen beim Blue Bird Festival Poesie und Musik aufeinander. Im Porgy & Bess werden 15 Acts auftreten; sie alle vereint ihre Fähigkeit, außergewöhnliche Songs zu schreiben und damit zu begeistern. Von Indie-Folk über Lo-Fi bis hin zu Rock Noir ist stilistisch alles vertreten.

Pascal Pinons isländische Teenager-Geschichten treffen auf die Femme Fatale des Rock Noir, Rykarda Parasol, und Dear Readers Art-House-Pop trifft auf die Janis-Joplin-Stimme des israelischen Folk-Rockers Asaf Avidan. Der avantgardistische Alternative-Blues-Rock Carla Bozulich’s Evangelista wird das Publikum genauso in den Bann ziehen wie Mika Vembers Facettenreichtum. Wendy McNeills widersprüchliche Akkordeon-Pop-Punk-Arrangements reichen dem charmanten Indie-Folk-Pop des kanadischen Transgender Singer-Songwriters Rae Spoon die Hand.

Die mit Szene-Stars besetzte Band Erland & The Carnival und das amerikanisch-österreichische Duo L/O/N/G werden am Blue Bird für Begeisterung sorgen. Der talentierte Chronist zwischenmenschlicher Spannungen, Norman Palm, hat seit kurzem hierzulande ohnedies Kult-Status. Der von den Färöer-Inseln stammende Musiker Budam könnte mit seiner Musik, die an Tom Waits und Nick Cave erinnert, zur Überraschung des Festivals werden. Woodpigeon verzaubern mit romantisch-poetischen Songs mit starken Texten. Zum zweiten Mal wird uns die Space-Folk-Pop-Formation Flotation Toy Warning beehren; und über die britischen Folktronik-Stars Tunng schreibt die britische Musikpresse „Ebenso exzentrisch wie charmant” und “hier treffen traditionelle Melodien auf zukunftsweisende Arrangements”. 


Bevor der blaue Vogel sich im Porgy & Bess sein Nestchen baut, setzt er noch zur Zwischenlandung im Haus der Musik an: am 23. November stimmen wir uns dort mit Ezra Furman und Annakin aufs Blue Bird Festival ein! Für 3-Tages-Pass-InhaberInnen ist der Eintritt frei!

Infos zu den einzelnen Artists:

Donnerstag, 24.11.11
L/O/N/G: Alternative Folkstar trifft auf genialen Elektronikbastler, dessen Herz eigentlich für den Blues schlägt. Schneelandschaft mit Palmen. Vanillepudding mit Bockwurst. Ungefähr genauso gegensätzlich mutet es zunächst an, wenn Walkabouts-Frontmann Chris Eckman mit Tosca-Tüftler Rupert Huber eine Platte macht. Doch bereits die ersten Takte ihres ungewöhnlichen Projektes L/O/N/G verraten, dass sich vermeintliche Gegensätze hier in eine organische Symbiose verwandeln, und vieles, was sich auf dem Papier auszuschließen scheint, in Wirklichkeit doch geistesverwandten Intentionen entspringt.

Die britische Combo Erland & The Carnival setzt sich stilistisch kaum Grenzen. Ihr musikalisches Schaffen liegt zwischen Folk, Zirkus- und Gauklerklängen, Garagenrock und Sixties-Psychedelic-Anleihen. Initiator dieses Projekts ist der Sänger und Gitarrist Erland Cooper, der ursprünglich nur alten Folksongs ein zeitgemäßes Indie-Rock-Gewand verpassen wollte. Seine musikalischen Wegbegleiter findet er in dem Multiinstrumentalisten Simon Tong (The Verve; The Good, The Bad And The Queen) und dem Schlagzeuger David Nock (The Fireman, The Orb, The Cult). Man einigt sich auf den Bandnamen Erland & The Carnival, dessen Zusatz dem Track My Name Is Carnival des in den 60er-Jahren aktiven Folk-Musikers Jackson C Frank entnommen ist.

Pascal Pinon heißt das Projekt der isländischen Zwillingsschwestern Jófríður und Ásthildur. Gemeinsam mit zwei Freundinnen beschlossen sie im Alter von 14 Jahren, ihr Zimmer mit ihrer zauberhaften Musik zu beleben. Auch für ihre erste Live-Show „The friendly concert“ musste das Zimmer der Zwillinge herhalten. Kurze Zeit später spielten sie zahlreiche Gigs in Reykjavík und spielten ihr Debütalbum ein. Sie borgten sich ein Haus in dem kleinen Ort Vogar und begannen, mit nur einem Mikrofon aufzunehmen. Was dabei entstand, sind wunderbare Teenager-Geschichten – ein Potpourri aus akustischem Neo-Folk und Low-fi-Pop. Auf ihrer ersten Tournee machen sie auch am Blue Bird halt.

Budam: „In jeder guten Lüge findet sich die Wahrheit“, so der angeblich 345 Jahre alte Lehrer Budams, der seinen Schüler auf die Suche nach den unentdeckten Geschichten in den Köpfen und Herzen der Menschen schickte. Nun entführt der Songwriter, Schauspieler und Theaterkomponist von den Färöer Inseln das Publikum mit tiefer, verführerischer Stimme in dunkle, melancholische, bisweilen animalisch-wilde Welten, die denen eines Tom Waits und eines Ennio Morricone benachbart zu sein scheinen.

Die Multi-Instrumentalistin Mika Vember war zwischen 2006 und 2008 als Sängerin und Percussionistin auch Teil der Band um Clara Luzia. Mit inspirierenden Folkpop-Klängen und einer Stimme, die einen nicht so schnell wieder loslässt, bewegt sie das Publikum. Ihr facettenreiches neues Album “Our Lady of the Loops” – mit dem sie es als eine der wenigen auf die Playlists von fm4, Ö3 und Radio Wien (!) geschafft hat – zeigt sie von einer experimentellen und verspielten Seite. Auf ein Hörerlebnis der besonderen Art darf man gespannt sein.

Freitag, 25.11.11

Carla Bozulich’s Evangelista: In New York geboren, lebt Carla Bozulich derzeit in Los Angeles. Seit sie 15 ist, spielte sie in diversen Punk- und Postpunkbands. Sie schrieb Soundtracks für Filme; beim diesjährigen Donaufestival hat sie einen Teil des Programms kuratiert. Derzeit tritt sie mit ihrem experimentellen Alternativ-Blues mit ihrem Bandprojekt Evangelista auf. Das jüngstes Album “In Animal Tongue” wurde im September auf dem renommierten Postrocklabel Constellation veröffentlicht. Eine der spannendsten Künstlerinnen der letzten Jahre.

Im 2009 erschienenen Debüt von Dear Reader aus Johannesburg drehte sich alles um die südafrikanische Herkunft und die zerrissene Gesellschaft dort. Idealistic Animals heißt das am 2. September erscheinende Album von Dear Reader, in dem sich immer wieder lyrische Abgründe auftun. Nichtsdestotrotz könnte man denken, man hört Popsongs. Das ist das besondere an Idealistic Animals – Arthouse-Pop auf höchstem Niveau.

For the Wolf, a Good Meal erschien im März und ist das 5. Album der in Schweden lebenden Kanadierin Wendy McNeill. McNeills schwer atmendes Akkordeon, sonor wummernder Bass, getupfte Kesselpauke, dezente, dissonant scheppernde Percussion und eine erzählende, dabei aber nie geschwätzige, Gitarre geben den Ton an und zaubern Atmosphären – hypnotischer und unheimlicher denn je. Wendy McNeill lässt sich nicht kategorisieren, ihre Arrangements sind intelligent widersprüchlich.

Rykarda Parasol nennt ihren dunklen und geheimnisvollen Musikstil „Rock Noir”. Diese Genre-Bezeichnung lässt auf die starke filmisch-visuelle Komponente ihrer Musik schließen. Die furchtlose femme fatale ruft mit ihrer Musik Bilder à la Lynch und Hitchcock hervor. Häufig wird die Musikerin mit Künstlern wie Patti Smith und The Velvet Underground verglichen.

Norman Palm: Zwischen den Küsten, mit einem Laptop und einer gehörigen Portion Sehnsucht, ist das zweite Album von Norman Palm entstanden. In „Shore to Shore“ verpackt er gefühlvolle Texte über die Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen in warme Synthie-Melodien. Damit kennt Palm sich aus, führt der Berliner doch seit Jahren eine Fernbeziehung nach Mexiko-Stadt. Unbedingte Empfehlung!

Samstag, 26.11.11

Tunng: Als Projekt von Mike Lindsay und Sam Genders wurde Tunng 2004 gegründet und später um weitere Mitglieder erweitert. Die Band entwickelte ihren eigenen alternativen Musikstil aus Folk, Pop und Elektronik. Mit ihrem wohl größten Hit “Bullets“, der auch in der US-Serie “Weeds“ zu hören war, schafften sie 2007 endgültig den Durchbruch. 2010 veröffentlichten sie ihr viertes Album “And Then We Saw Land“. “The perfect soundtrack for a lazy post-millennial afternoon in the sunshine” schrieb der “Daily Telegraph” über diese herausragende Band.

Flotation Toy Warning: Bereits 2004 veröffentlichte das Space-Pop-Folk-Quintett Flotation Toy Warning mit „Bluffer‘s Guide to the Flight Deck“ eines der bemerkenswertesten Alben des neuen Jahrtausends, mit dem sie damals u.a. auch am Blue Bird Festival Furore machten. Ihre Lieder und Hymnen sind tiefgehend, zeichnen fabelhafte Bilder und führen uns durch zeitlose Sphären. Ende diesen Jahres erscheint mit „The Machine That Made Us“ endlich das langersehnte Nachfolgewerk – genau rechtzeitig, um wieder am Blue Bird vorgestellt zu werden.

Asaf Avidan machte mit seiner Band The Mojos erstmals mit dem Album The Reckoning auf sich aufmerksam. Dieses brachte ihnen sogar eine Nominierung als bester israelischer Act bei den MTV Europe Music Awards ein. Besonders markant ist die Stimme des israelischen Folk-Rock Künstlers Asaf Avidan. Bereits nach dem ersten Song fragt sich der aufmerksame Hörer, ob diese Stimme tatsächlich zu einem Mann gehört – oder haben wir es mit einer neuen Janis Joplin zu tun? In Wirklichkeit ist diese Frage aber total nebensächlich und schnell vergessen, da die bemerkenswerte Stimme und die mal lauten, mal hymnischen, mal leisen Folk-Rock Songs sofort mitreißen.

Die musikalischen Wurzeln des kanadischen transgender Singer-Songwriters Rae Spoon liegen im Country, mittlerweile bewegt er sich stilistisch zwischen Indie, Folktronica und Pop. In seinem aktuellen Album Love Is A Hunter macht er klar, dass er gleichzeitig Jäger und Gejagter ist. Er erkundet seine Identität, mit all ihren Widersprüchen und Sehnsüchten. Spoon spielt mit verschiedenen Genres und lässt lyrische Zeilen auf elektronisch angereicherte Beats treffen.

Woodpigeon ist eine kanadische Band aus Calgary. Das Kollektiv um Mastermind Mark Hamilton, der aus Schottland stammt, wurde schon mit Sufjan Stevens, Grizzly Bear, Belle & Sebastian und Simon & Garfunkel verglichen. Textlich beruft sich Hamilton auf Ray Davies und The Kinks. Starke Texte werden bei Woodpigeon in ein zartes Arrangement gehüllt und wissen zu verzaubern.

  
Parasolia Kreismelke
Quo Vadis Europa?

Europa scheint in der Gunst der Fans endgültig ins Hintertreffen zu geraten. Was man schon in den letzten Jahren beobachten konnte, hat sich bei den diesjährigen MTV Europe Music Awards eindrucksvoll manifestiert. Acht der wichtigsten Auszeichnungen gingen wieder einmal an Künstler aus Übersee. Wie schon gewohnt konnte Lady Gaga im Alleingang mit vier Awards alles in den Schatten stellen.

Nur die südkoreanische Boyband Big Bang als World Wide Act stammte nicht aus den USA, aber dafür auch nicht aus Europa. Immerhin hatten sich die Asiaten in einer Online-Abstimmung gegen Britney Spears und Deutschlands Mädchen-Wunder Lena durchgesetzt. Mit ihren 25 Jahren tanzt uns die aktuell unangefochtene Queen des Pop als Nachfolgerin von Madonna das Tempo und den Beat vor. Dank ihrer schrillen Outfits hatte sie auch die 8000 Anwesenden bei der zweieinhalbstündigen Show in Irland auf ihrer Seite. 2010 hatte Gaga bereits drei MTV EMAs abgeholt und toppte es dieses Jahr beeindruckend als beste Künstlerin, Star mit den meisten Fans plus mit „Born This Way“ als besten Song und bestes Video. Extra sexy rollte sie als lebendiges Wagenrad herein und holte sich die Preise ab. Bewusst brav gab sich Justin Bieber als bester Künstler und bester Popstar. Nach den Skandalen, die vielleicht auch nur erfunden waren, gab er sich freundlich auf leisen Sohlen. Immerhin war ja auch seine Freundin Selena Gomez als Moderatorin den ganzen Abend auf der Bühne samt der üblichen Outfit-Wechsel von Abendrobe bis sexy Minikleid.

Lachen konnte auch der Hawaiianer Bruno Mars mit zwei Awards als bester Newcomer und dem eigenartigen Preis „Best Push“. Dieser bestätigt nichts anderes, als dass MTV ihn ganz besonders stark unterstützt hat. Thirty Seconds To Mars wurden klar beste Alternative Band und – erneut selbst beweihräuchernd – bester Auftritt bei der MTV Show „World Stage“. Erneut fest in der Hand von Eminem war der Sektor Hip-Hop, der Rock gehörte Linkin Park und als bester Live-Act schaffte auch Katy Perry ihren Titel. Aufgefallen? Tatsächlich kein Preis für Europa bei den MTV Europe Music Awards! Das wussten die Veranstalter dann doch noch zu verhindern und ehrten die britische Legende „ Queen“ um den vor 20 Jahren verstorbenen Freddie Mercury mit dem „Global Icon Award“. Tja, die gibt es nun glaubwürdig nicht mehr hier. Oder wer sollte es den Amerikanern absehbar zeigen und die Preise selbst einstecken?

  
Manuel Fronhofer
Nominierung für Waves!

Das Waves Vienna Festival wurde in drei Kategorien für den europäischen Festival Award nominiert und ihr könnt dafür voten.

Es war das erste Mal, dass Wien ein solches Club- und Showcase-Festival geboten bekam. Über 80 Acts wie EMA, Gang Of Four, M185, Zola Jesus oder Soap & Skin auf zwölf Bühnen, sowas gibt es nicht alle Tage, und diese Erkenntnis reicht weit über die nationalen Grenzen hinaus. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Jury des europäischen Festival-Awards anscheinend einen guten Geschmack hat, schließlich wurde das Waves Vienna gleich in drei Kategorien nominiert: Best New Festival, Best Indoor Festival und Best Medium Sized Festival.

Bereits zum dritten Mal werden die Awards verliehen. Organisator James Drury erzählt, worum es dabei geht: “Der Zuspruch von Festivals ist phänomenal gewesen. Bei den Awards geht es darum, auf die harte Arbeit, die hinter dem Gelingen europäischer Festivals steckt, aufmerksam zu machen und die Erfolge der letzten zwölf Monate zu feiern. Die Awards geben Fans die Chance, den Veranstaltern zu sagen, wie sehr sie die Events genossen haben, und die Awards heben wesentliche Behind-The-Scenes Elemente hervor, die die Öffentlichkeit nicht einmal beachtet.”

Nun seid ihr gefragt: Denn eure Votes können bis 6. Dezember wesentlich zur Entscheidung beitragen. Wie das geht? Einfach unter http://eu.festivalawards.com/vote/ registrieren und schon kann gevotet werden bis die Tasten glühen.

  
Manuel Fronhofer
Waves Vienna Rückblick

Die erste Ausgabe des Club- und Showcase-Festivals WAVES VIENNA ist seit Sonntag Geschichte. Als Veranstalter können wir trotz einiger unvorhersehbarer Probleme und kurzfristiger Absagen ein positives Resümee ziehen: Mehr als 8.000 Menschen waren an den Festivaltagen unterwegs. Und vor allem am Freitag und am Samstag lag dieses ganz spezielle Festivalflair in der Luft – mit gut gefüllten Venues (von Flex bis Pratersauna) und regem Publikumstreiben zwischen den Festivalachsen Donaukanal und Prater.

Es hat sich gezeigt, dass Wien all das hat, was es für eine Festivalstadt von internationalem Format braucht: eine geografische Schlüsselposition, außergewöhnliche Venues, ein aufgeschlossenes, begeisterungsfähiges Publikum und nicht zuletzt – als Hauptstadt des Landes – eine überzeugende heimische
Musikszene. Eine Einschätzung, in der uns auch das Feedback der Delegates, der Medien, der Artists und des Publikums bestätigt. Wie man sich weiter unten überzeugen kann.

Für die zweite Ausgabe von WAVES VIENNA haben wir in den vergangenen Tagen Vieles gelernt. Dass es kleinerer Anpassungen in diversen Bereichen bedarf etwa. Aber auch dass die Kernelemente des Festivals vom Showcase-Charakter über Konferenz bis hin zur Einbindung von Off-Locations sehr positiv aufgenommen werden. Erkenntnisse, auf denen wir für 2012 aufbauen können!
-Manuel Fronhofer

Reaktionen aus dem In- und Ausland

~~ PROFESSIONALS ~~

„I didn’t see a single band that wasn’t at least very good – that’s frustrating, how did you do that?“
Marije Brouwer (Eurosonic Booking, Gröningen, NL)

„Thanks Waves Vienna! Great 1st edition“
Marije Brouwer (Eurosonic Booking, Gröningen, NL)

„Anyone who thinks that Austria’s capital isn’t a rock ‘n’ roll town should visit Waves next year. Venues on boats with a great view of the cutting-edge new Vienna skyline, impressive local talent that none of us foreigners previously knew anything about, plus a well-crafted bill of big names and newcomers from as far afield as Montreal, Bratislava and Brighton. Great city. Great festival.“
Si Hawkins (Clash Magazine, London, GB)

„I honestly believe you put the base for a great festival with a firm date in the european conference and festival calendar.“
Jaro Slavik (Ministry of Culture of the Slovak Republik, Bratislava, SK)

„Waves Vienna is proof positive that kick-ass rock ’n’ roll exists well beyond the industry’s Anglo-American focus. Hometown heroes join forces with ones-to-watch from all corners of Europe – if the first year can attract a line-up this good (and an atmosphere this positive) then you’ve gotta be excited by how much better Waves is inevitably gonna become.“
Will Fitzpatrick (The Fly, London, GB)

„This puts Vienna on the international music map. It’s great and worth to come.“
Maarten Decock (Glimps Festival, Ghent, BE)

„The festival was excellent and entertaining, the music great and the city magnificent. […] A truly international slant to the festival with the Austrian bands acquitting themselves well.“
Arni Matthiasson (Murgunbladid, Reykjavik, IS)

„Waves opened my eyes a little more to possible ways of not only collaborating with local music ventures but really helping as a gateway in and out of the UK for Austrian/Viennese music businesses.“
Ian Smith (Frusion, London, GB)

„It was indeed a special feeling to be part of the first ever festival, I did enjoy it a lot – amazing venues in great locations! And really good people. I do hope this festival will have a long-long life and I’d absolutely love to be back again. By the way ‚East Meets West‘ was a good angle!“
Helen Sildna (Tallin Music Week, Tallinn, EE)

„Thanks very much for organising such a remarkable event.“
Adam Ondráček (Fresh Flesh Magazine, CZ)

„A festival like this needs 3 years to really exist.“
Fernando Ladeiro-Marquess (Le Printemps du Bourges, FR)

„Promoters and agents don’t tend to cooperate. Trans-european collaboration is quite a radical thought.“
Nick Hobbs (Charmenko, GB)

„I was impressed by the first edition of Waves Vienna for 2 main reasons. Firstly the quality of the conference was very high. I enjoyed the debates, and met many new relevant contacts. Secondly the festival was surprisingly well visited for a first edition of a showcase festival with 12 stages. Most new showcase festivals of this scope fall through on the first attempt, as mobilizing a satisfactory number of fans is almost impossible without an established brand, when you’re working without real headliners. Lastly but certainly not least it should be said that Wien provides a wonderful setting for such an event. In short Waves was great, I look forward to next year!“
Christian Hald Buhl
(International Strategy Manager, ROSA – The Danish Rock Council,
MXD – Music Export Denmark, Spot On Denmark, DK)

„Waves Vienna was a real success. Everybody I talked to told me the same. Congratulations!“
Jean-Marc Leclerc (European Music Office, Brussels, BE)

„Both the conference and the night program were inspiring!“
Rastko Andrić (Exit Festival, Novi Sad, RS)

„Waves fest is one of the most passionate and sincere events I have been to, and they did a great job especially given it was their first year.“
Brian Heatherman (Canadian Music Week, Toronto, CA)

„I had a great time in Vienna – I really enjoyed the festival and I hope to come back there next year.“
Adam Rasek (Tauron Festival, Katowice, PL)

„The first edition of Waves Vienna was a pertinent reminder that there is a music industry in central and eastern Europe which rarely gets talked about. The entire region needs a professionally organized music conference and festival, and a platform where local musicians can showcase their talent. Waves Vienna clearly fulfills this mandate, and I very much look forward to returning to next year’s event.“
Mirko Whitfield (SXSW, Austin, Texas, US)

„Waves Vienna was an impressive start to what I and the Canadian Independent Music Association hope is the start of a yearly event that will prove increasingly important to our members and their bands. It was well organized, honest and forthright. I hope to return in 2012.“
Shain Shapiro (Canadian Music Export, Vancouver, CA)

„All in all I thought Waves was excellent – a very confident start to an event I hope will soon be recognised as a must-visit annual music happening. Everyone who represented Waves were helpful, intelligent and generous with their time – from the moment I was picked up at the airport to my return on the last day.“
Nick Luscombe (BBC, London, GB)

„Congratulations with your successful first edition of Waves! It was really great, I enjoyed it a lot and it was really useful. What can we expect more from a first edition?“
Maarten Decock (Glimps Festival, Ghent, BE)

„The success of the first WAVES conference proved that there is a great demand for the music business people from the eastern regions to join together and discuss common issues. In the panel discussions it was clear that there are issues that are very specific to the region. I look forward to a very inspiring and enlightening WAVES Conference in 2012!“
Georg Leitner (GLP, Vienna, AT)

~~ ARTISTS ~~

@EMAthorstar

„shut up u know i luv u, blow me away :) RT @porrporr: No vienna tweet, the show was awesome :) . Didnt you like us? @EMAthorstar. #waves11“

http://twitter.com/#!/EMAthorstar/status/120260109883539456

@Instrumenti

„it was fun. thanks vienna! see you soon!“

http://twitter.com/#!/Instrumenti/status/120228403923267584

Film

„Thanks for everything. We really enjoyed last night and the whole event. You did an amazing job, guys. Hope to see you all soon.“ (Kostas)

Haight-Ashbury

„Think it’s safe to say Waves Vienna was one of our favourite gigs we’ve ever played!“

https://www.facebook.com/HaightAshbury/posts/10150342636908701

https://twitter.com/#!/haightashburyuk/status/119900683632771072

@rubikband

„wow, what a great night in vienna. thank you everyone, we appreciate. tonight at sublime in aflenz, see you soon.“

https://twitter.com/#!/rubikband/status/119687684414386176

@AgentCooperBand

„Thanks a lot #waves11 – Amazing Festival and great night with #is tropical“

https://twitter.com/#!/AgentCooperBand/status/120786123663486976

Petrol

“Just wanted to tell you that everything was perfect with our show at Fluc Cafe – the tech crew together with Tom was very supportive and helpful, the show went really well – the club was full, and the audience was engaged, we got compliments from everyone, so we are more then happy with how it went – thanks for everything!”

Plastic Swans

„it was pleasure. we had good time in Vienna and Plastic Swans liked it. There was quit enough poeple in audience and they would love to play in austria next again. i am sure you have lot of positive reactions and ideas for next year, keep fingers crossed and hope to see you soon.“ (Miro Lanik)

  
Parasolia Kreismelke
Zu Austro-”Popstars”

Am 2. Oktober startet die heimische Version von Popstars, der Casting-Show auf Puls4. Der Andrang war dem Vernehmen nach durchaus gegeben Und somit suchen wieder – zumeist – Jugendliche (ab 16 Jahren) ihre Chance auf den Traum einer Karriere in der glitzernden Welt des Pop.

Des Pop-Geschäftes. Was einem besonders klar wird, wenn man die Konditionen für die möglichen Stars kennt. Die Zeitschrift “News” kam nun zur Ansicht eines solchen Vertrages. Und da eröffnet sich wenig erfreuliche Realität für die Kandidaten begutachtet. Denn das Format, das schon durchaus erfolgreiche Acts wie No Angels, BroSis oder Monrose hervorbrachte, hält seine Sieger an der ganz kurzen Leine. Nachdem die gestrengen Juroren Detlef D! Soost und Fernanda Brandao die Kandidaten durch den Wettbewerb geschickt haben, geht die Sache erst richtig los. Unter der Flagge “Popstars- Mission Österreich” wartet im großen Finale ein Plattenvertrag im Wert von 100.000 Euro. Klingt nunmal wirklich fein und verlockend nach Reichtum, Wohnung, Auto und Partys. Doch die Wahrheit des Vertrages sagt es ein wenig anders und natürlich als rechtliches Dokument deutlicher. Ansich gibt es kein Geld für die Teilnahme an der Show, man tritt alle TV-Rechte automatisch ab. Nur an etwaigen Live-Auftritten und dem Merchandising lässt sich etwas verdienen. Da eine Band gesucht wird, wird natürlich auch die Auszahlung aufgeteilt. So auch die eigentliche Siegerprämie, die mit 50.000 Euro die Hälfte des Wertes des angepriesenen Gewinnes ist. Wird ja auch nur im Wert von gesagt. Gewinnen also frei Kandidaten, bekommt jeder nur mehr 16.666,66 Euro. Dafür ist man bis mindestens 31. März 2012 komplett exklusiv und rechtslos an die Produzenten gebunden und verdient nur gemeinschaftliche sieben Prozent am Reinerlös der Plattenverkäufe. Das ist schon ein wenig wenig, wenn man sich das mal überlegt.

  
Günther Wildner
Musikbiz leicht gemacht

Die englischsprachige Musikbusinessliteratur ist bei weitem nicht vollständig ins Deutsche übersetzt – in Wahrheit nur rudimentär.
Ein Werk sticht dabei als Kompendium, Nachschlagewerk und Themeneinführung deutlich hervor: Donald Passmans “Alles was Sie über das Musikbusiness wissen müssen” (Original in der siebenten Auflage: “All You Need to Know About the Music Business”)
2004 brachte der Schäffer-Poeschel Verlag die Übersetzung auf den Markt, aber nicht ohne das US-amerikanische Standardwerk mit Kommentaren zu rechtlichen und musikbusinesstechnischen Besonderheiten des GSA-Raums (D, Ö und CH) anzureichern. Dafür holte man den Juristen und Consultant Wolfram Herrmann an Bord. Das blieb dieser auch für die nun erweiterte und überarbeitete 2. Auflage, die um 35 Seiten mehr aufweist, die sich den aktuellen Gegebenheiten der digitalen Musikdistribution und -vermarktung widmen.

Nachdem Passman – in oft burschikoser Leseransprache – in den Musikmarkt und seine wichtigsten Funktionsträger (Manager, Business-Manager, Anwalt, Agent) eingeführt hat, definiert er zwei große Themenfelder aus:
+) Record-Deals – Die Plattenfirmen
+) Songwriting und Music-Publishing
Im Buch werden zu keiner Thematik Musterverträge abgedruckt – die kann man sich problemlos anderswo besorgen. Vielmehr geht Passman alle relevanten Punkte und Klauseln anglo-amerikanischer Deals der Recorded Music und des Music Publishing durch. Das tut er detailgetreu und mit Nennung konkreter Zahlen (u.a. Kapitel 9: “Real Life Numbers – Zahlen aus der Wirklichkeit”). Diese Informationen sind viel mehr wert als ein Mustervertrag, der zwar Vertagsformulierungen bereithält, zahlentechnisch jedoch zumeist vage bleibt.
Besonders gekonnt sensiblisiert er den Leser auf die schier unendlichen Praktiken von Plattenlabels für die Beschneidung von Artistroyalties und die Kostenabdeckungen durch den Künstler bei z.B. mehrjährigen Künstlerverträgen (Gegenverrechnungsmodell bei unterschiedlichen Alben etc.). Tipps für 360 Grad-Deals erfolgen ebenfalls.

Die Publikation schafft es, einerseits leicht lesbar zu sein und andererseits eine sprudelnde Quelle hochwertiger, praxisgerechter Informationen zu bieten, die auf dem Level tatsächlicher Geschäfts- und Vertragsbeziehungen angesiedelt sind.
Kurz: Wer den Passman studiert wird sich einen neuen Musibusinesshorizont erarbeiten und seine Deals definitiv besser verhanden können.

Donald S. Passman mit Wolfram Herrmann: Alles, was Sie über das Musikbusiness wissen müssen, 2. Auflage, Stuttgart: Schäffer-Poeschl, 2011.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe:
http://buchbeischaefferpoeschl.notlong.com
http://www.donpassman.com
http://passmanvideozumbuch.notlong.com
http://wolframherrmann.net

  
Parasolia Kreismelke
Are U ready 4 Freddie?

Am 05. September wäre Freddie Mercury 65 Jahre alt geworden. Um diesen Anlass zu feiern und um Spenden für den Mercury Phoenix Trust zu sammeln, findet der „Freddie For A Day“ statt. Es ist eine Aktion, bei der dazu aufgerufen wird, einen Tag lang in die Rolle von Freddie Mercury zu schlüpfen und damit die Aktion „Freddie For A Day“ zu unterstützen. Der Mercury Phoenix Trust ist eine Wohltätigkeitsorganisation, die von Freddies Bandkollegen Brian May und Roger Taylor zusammen mit Manager Jim Beach in Freddies Namen ins Leben gerufen wurde, um HIV und AIDS auf der ganzen Welt zu bekämpfen. Weitere Informationen zur Aktion unter www.freddieforaday.de

Dazu gibt es natürlich auch die amtliche Party. Unter der Flagge des speziellen Tages werden auch 65. Geburtstag von Freddie Mercury – 40 Jahre Queen – 25 Jahre Live At Wembley Stadium gefeiert. Zwischen 1984 und 1995 veröffentlichten Queen ihre letzten fünf Alben und festigten damit ihren Ruf als eine der größten und mutigsten Bands der Welt. Sie spielten gigantische Stadien-Shows rund um den Globus, ihr denkwürdiger Auftritt bei Live Aid ging in die Geschichte ein und machte sie zu Legenden. Damit feiern Universal Music Austria und der Austrian Queen Fan Club Vienna am 3. September mit einer außergewöhnlichen Party den 65. Geburtstag von Freddie Mercury und den weltweiten „Freddie For A Day“-Event. Zu erwarten sind Look-A-Like Contests, Sing For Freddie Karaoke, die Premiere der Queen DVD: Live at Wembley Stadium, bekannte Gesichter, alle Queen Hits und jede Menge Spaß. Das AIDS Haus wird als österreichischer Vertreter im Namen des Mercury Phoenix Trust vor Ort sein und Spenden sammeln.

Are you ready to be Freddie?
Datum: 3. September
Adresse: Mirakel, Alser Straße 18, 1090 Wien
Uhrzeit: 21:00
Exklusiv für Queen Fans und Friends – möge der Hammer fallen!